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Winterspiele der Kunst
18.2. – 25.3.2026
Eine Ausstellung des Museumsvereins Bozen im Merkantilmuseum Bozen anlässlich der olympischen Winterspiele Mailand Cortina 2026
Die vorliegende Ausstellung nimmt die olympischen Winterspiele Mailand Cortina 2026 zum Anlass, um zwei gesellschaftlich so wichtigen Phänomene zusammenzuführen: Sport und Kunst. Vieles ist diesen gemeinsam, vor allem aber eines, der Aufruf zu Toleranz, Frieden und Vielfalt. Gerade in der heutigen Zeit komplexer Krisen ist diese Botschaft umso wichtiger und soll auch ein Leitmotiv der Präsentation im Merkantilmuseum sein.
Als Einführung wurde jeder der 16 olympischen Wintersportarten mindestens ein Kunstwerk zugeordnet, von der Zeichnung eines Curling-Spiels des Begründers des Tiroler Malstils Jakob Placidus Altmutter bis hin zu einem Werk von Victor Vasarely, einem der Väter der internationalen Op-Art, und deckt damit zweihundert Jahre Kunstgeschichte ab. Andere Bereiche sind den Malern des Wintersports gewidmet – darunter die berühmten Schneemaler Max von Esterle und Alfons Walde –, den „Meistern“ der Holzschnittkunst und den „Meistern“ der Fotografie. Unterschiedliche Sichtweisen und Techniken, die zeigen, dass die Herangehensweise an das Thema alles andere als nebensächlich ist. Den Schlusspunkt bilden die „Winterspiele“ von Paul Flora, dessen geistreiche Zeichnungen uns vor allem eines lehren: dass Humor und Ironie unser Zusammenleben leichter machen.
Im Bild oben: Paul Flora (1922-2009), Drei Tiroler Schipioniere, Kolorierte Radierung, Privatbesitz






